Neben dem Schwierigkeitsgrad und den Stilrichtungen unterscheiden wir Kurse nach Zielgruppen, für die das Yoga entsprechend angepasst wird:
TRIPADA KINDERYOGA wurde von der erfahrenen Pädagogin Beate Strieder gemeinsam mit Hans Deutzmann entwickelt und ebenso wie Yoga für Erwachsene in Kurskonzepte umgesetzt. TRIPADA YOGA FÜR KINDER ist vollkommen mit TRIPADA YOGA abgestimmt.
Der Leitsatz für TRIPADA KINDERYOGA lautet:
Yoga wirkt durch Yoga, auch bei Kindern.
genauer durch die integrierte Praxis der Methoden des Yoga. Das gilt für Kinder und Erwachsene. Kinderyoga für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren unterscheidet sich deshalb durch die spielerische Art und die pädagogische Aufbereitung der angeleiteten Übungen zur Meditation, zur Atmung, Asanas (Körperhaltungen) und zur Tiefenentspannung, dies alles verbunden mit Leichtigkeit und Phantasie. In einer Kinderyogastunde liegt der Fokus auf der Schulung der Körper- und damit der Selbstwahrnehmung des Kindes. So wird das Körperbewusstsein entwickelt, Kraft und Beweglichkeit geschult, die Entspannungsfähigkeit des Kindes aufgebaut und die Konzentration gestärkt. Parallele Kurse für Mütter und Väter können wir bei entsprechender Nachfrage zeitgleich anbieten.
Yoga für Jugendliche (12 bis 16 Jahre)
Jugendliche können grundsätzlich mit den Erwachsenen zusammen Yoga praktizieren.
Aus sozialen Gründen möchten die Jugendlichen aber vielleicht lieber unter sich sein. Bitte kontaktieren Sie uns bei Interesse, so dass wir entsprechende Kurse einrichten können.
Unsere TRIPADA YOGA BASIC - Kurse sind in der Regel auch für ältere Menschen bis 65 oder 70 Jahre geeignet. Dies hängt natürlich von der individuellen gesundheitlichen Verfassung ab. Für Menschen über 70 Jahre können gesonderte Kurse mit einem auf die speziellen Bedürfnisse angepassten Übungsstil sinnvoll sein. Wenn Sie unsicher sind, ob ein Kurs für Sie aus Gründen des Alters oder aufgrund gesundheitlicher Probleme geeignet ist, beraten wir Sie gerne. Bei entsprechender Nachfrage richten wir gerne gesonderte Kurse ein, die auf die Einschränkungen des höheren Alters ausgerichtet sind.
Für wen und wann ist Yoga für Schwangere geeignet? Geübte Yoginis sollten während der Schwangerschaft keinesfalls auf Yoga verzichten. Aber auch Anfänger können während der Schwangerschaft unter fachkundiger Anleitung mit Yoga beginnen. Eine Rücksprache mit dem betreuenden Frauenarzt ist empfehlenswert.
Nach der Konsolidierung der Schwangerschaft während der ersten 6 - 8 Wochen können Frauen bis in das zweite Drittel durchaus noch an einem geeigneten normalen Yogakurs teilnehmen. In der fortgeschrittenen Schwangerschaft ab dem 6. oder 7. Monat empfiehlt es sich jedoch, mit anderen schwangeren Frauen eine spezielle Yogagruppe zu bilden. Dank seines vielfältigen positiven Einflusses auf Körper und Seele tut Yoga gerade auch während der Schwangerschaft gut.
Die Kräftigung der Muskeln, die Entlastung der Wirbelsäule, die Entspannung, die Verbesserung der Sauerstoffversorgung und die Stärkung der inneren Organe stellen gerade in dieser Zeit eine willkommene Unterstützung dar. Es ist sehr vorteilhaft, wenn man weiß, wie man Verspannungen im Körper wahrnehmen und gezielt lösen kann. Auch vom gezielten Einsatz der Atmung kann eine Frau gerade während der Geburt profitieren. Dies gilt ebenfalls für Übungen, welche den Beckenboden kräftigen und ihn geschmeidiger machen. Zudem ist Yoga während der Schwangerschaft nicht nur für die werdende Mutter eine Wohltat, sondern trägt auch zur Gesundheit des heranwachsenden Kindes bei.
So zeigte die Untersuchung, an der 335 Schwangere teilnahmen, dass in der Gruppe derjenigen, die täglich Asanas, Pranayama und Meditation praktizierten, seltener Frühgeburten auftraten und deutlich weniger Babys untergewichtig zur Welt kamen als in der Kotrollgruppe. Als Erklärung für diese Ergebnisse führten die Forscher u. a. einen durch Yoga verbesserten Blutfluss zur Plazenta an. Auch ein verfrühtes Einsetzen der Wehen trat seltener auf als in der Vergleichsgruppe, deren Teilnehmer statt Yoga täglich 30 Minuten spazieren gingen. Dies führen die Urheber der Studie auf die günstige Beeinflussung des Hormonspiegels zurück, aus der eine Verminderung von Stresshormonen resultiert..
Ziel / Schwerpunkte der Praxis :
- Fitness erhalten
- Beckenbodentraining
- Haltungsaufbau / -schulung
- Auflösen von Verspannungen
- Atemübungen
- Tiefenentspannung
Zu beachten ist :
Muskeln und Bänder werden in einer Schwangerschaft weicher und nachgiebiger . Überdehnungen müssen daher vermieden werden. Dies erfordert eine Asanapraxis, in der Überdehnungen nicht möglich sind. Der Kurs setzt sich zusammen aus
- Leichte Asanas, welche ein Beckenbodentraining ermöglichen
- Ein in der Schwangerschaft häufig nach vorne gekipptes Becken führt zu einem starken Hohlkreuz. Dies verändert die Statik des Rückens und verstärkt den Druck auf Bandscheiben und Lendenwirbel. Alle Asanas,die ein leichtes Bauchmuskeltraining in Kombination mit einer Beckenbodenaktivierung ermöglichen , sind in der Yogapraxis mit Schwangeren geeignet und führen zu einer Aufrichtung, Streckung und Entlastung der Wirbelsäule im unteren Rücken. Der Nackenbereich sollte hier zugleich locker und entspannt bleiben.
- Die Aufrichtung der Wirbelsäule erstreckt sich bis hoch in den Nackenbereich. Asanas , welche isolierte Dehnübungen im Kopf-Schulter-Nackenbereich anleiten sind sinnvoll.
- Auch die Füße müssen in der Schwangerschaft viel leisten. Daher sind alle Asanas die die Erfassung und Gewichtung der vier Auflageflächen des Fußes, ein Fußgewölbetraining und das Bewegen der Fußgelenke und –Zehen berücksichtigen sinnvoll.
- In der Schwangerschaft nimmt die venöse Belastung zu. Asanas mit hochgelagerten Beine wirken vitalisierend und entspannend .